Niemand wünscht sich die Weihnachtsfeier, auf der jemand mit Mikrofon alle zum Mitspielen zwingt. Was funktioniert, ist leichter: ein Spiel, bei dem man mit dem Glas in der Hand einsteigen kann, das Abteilungen ins Gespräch bringt, die sonst nie miteinander reden, und das vorbei ist, bevor jemand auf die Uhr schaut.
Die 20 Spiele unten sind nach Gruppengröße sortiert. Sucht Euch zwei oder drei aus – fertig ist das Programm.
So findet Ihr die richtigen Spiele
- Freiwillig statt Pflicht. Manche lieben Spiele, andere sind fürs Essen gekommen. Wählt Spiele, bei denen man erst zuschauen und später einsteigen kann.
- Abteilungen mischen. Ein Spiel ist die einfachste Ausrede, damit die Buchhaltung mit dem Lager redet.
- Zehn Minuten, dann Schluss. Was die Aufmerksamkeit des ganzen Raums braucht, muss kurz sein. Ein Spiel darf leise den Rest des Abends weiterlaufen.
- Niemand wird vorgeführt. Witze über die Chefin kommen bei der neuen Kollegin aus der letzten Woche schlecht an. Es geht um Weihnachten, nicht um einzelne Leute.
Schnelle Spiele für jede Teamgröße
- Weihnachtsquiz im Team. Zehn Fragen zu Weihnachtsfilmen, Liedern und Eurem eigenen Jahr in der Firma. Teams aus vier bis sechs Leuten, Antworten auf Papier, Auflösung zum Nachtisch.
- Zwei Wahrheiten, eine Weihnachtslüge. Alle erzählen drei Dinge über ihr Weihnachten: zwei wahr, eins erfunden. Der Tisch rät, was gelogen ist.
- Weihnachtsbingo. Eine Karte mit Feldern wie jemand im Weihnachtspulli, ein Toast, jemand aus einem anderen Stockwerk. Wer zuerst eine Reihe voll hat, ruft „Bingo“.
- Weihnachtslieder raten. Fünf Sekunden von „Last Christmas“ bis „O Tannenbaum“ – das schnellste Team nennt den Titel. Handys bleiben umgedreht.
- Weihnachts-Pantomime. Filme und Lieder, in 30 Sekunden vorgespielt. Funktioniert auch über Sprachgrenzen hinweg, gut für internationale Teams.
- Geschenk zu zweit einpacken. Zwei Leute, je eine Hand, ein Paket. Dauert zwei Minuten und ist lustiger, als es klingt.
Spiele für große Gruppen
Ab etwa 40 Leuten muss ein Spiel von allein laufen – einem ganzen Saal erklärt niemand die Regeln.
- Eine Foto-Challenge. Ein QR-Code auf einem Poster oder auf jedem Tisch. Jeder Scan gibt eine Fotoaufgabe, etwa ein Selfie mit jemandem aus einer anderen Abteilung, und alle Fotos landen in einer gemeinsamen Galerie. Läuft den ganzen Abend ohne Moderation. Ideen weiter unten.
- Tischquiz. Wie das Teamquiz, nur ist jeder Tisch ein Team. Eine Runde à fünf Minuten zwischen den Gängen.
- Schrottwichteln. Alle bringen etwas eingepackten „Schrott“ von zu Hause mit – je skurriler, desto besser. Der Reihe nach nimmt man ein neues Päckchen vom Stapel oder tauscht gegen ein bereits ausgepacktes. Ein Geschenk darf höchstens zweimal den Besitzer wechseln.
- Finde jemanden, der … Eine Karte mit Fakten: ist am längsten in der Firma, spricht drei Sprachen, hat „Kevin – Allein zu Haus“ nie gesehen. Zu jedem Feld eine Person finden; wer zuerst fertig ist, gewinnt.
- Der hässlichste Weihnachtspulli. Der Saal stimmt per Applaus ab. Der Preis sollte so albern sein wie der Pulli.
- Tombola. Alle bekommen am Eingang ein Los, gezogen wird zwischen den Gängen. Kein richtiges Spiel – aber gewinnen kann jeder, ohne etwas tun zu müssen.
Die Foto-Challenge zur Weihnachtsfeier: das Spiel, das von allein läuft
Eine Foto-Challenge ist eine Schnitzeljagd für die Kamera, die sowieso alle dabeihaben. Ihr druckt einen QR-Code. Die Kolleginnen und Kollegen scannen ihn mit der Handykamera, bekommen eine Fotoaufgabe und laden das Bild im Browser hoch – ohne App, ohne Konto, ohne Namen, wenn Ihr keinen abfragt. Am Ende des Abends liegen alle Fotos in einer Galerie, die Ihr als ZIP herunterladet: das beste Material, das Euer Jahresrückblick je hatte.
- Aufgaben wählenTippt die Ideen unten an oder schreibt eigene.
- Einen Code druckenEin Poster an der Bar oder eine kleine Karte auf jedem Tisch.
- Alle spielen mitScannen, knipsen, hochladen. Alle Fotos landen in einer Galerie.
Tippt die Aufgaben an, die Euch gefallen – wir übernehmen sie in Eure Challenge.
Abteilungen mischen
- Ein Selfie mit jemandem aus einer anderen Abteilung
- Die dienstälteste und die neueste Person zusammen
- Jemand, den Du nur aus Videocalls kennst – jetzt in echt
- Fünf Leute, die noch nie zusammen auf einem Foto waren
- Euer Team stellt eine Szene aus einem Weihnachtsfilm nach
Weihnachtsstimmung
- Der schönste Weihnachtspulli im Raum
- Ein Toast auf das Jahr
- Der festlichste Tisch
- Jemand mitten im Lachen
- Eure beste Rentier-Imitation
Das ist nur der Anfang. Eigene Aufgaben tippt Ihr im nächsten Schritt ein: die Insider des Jahres, die Büropflanze, die Kaffeemaschine, die endlich funktioniert.
Kleine Teams, hybride Feiern und Ausflüge
- Würfelwichteln. Alle Geschenke liegen in der Mitte. Wer eine Sechs würfelt, nimmt sich eins. In der zweiten Runde läuft ein Timer, und mit einer Sechs darf man klauen.
- Plätzchen-Blindverkostung. Alle bringen eine Sorte mit, verkostet wird blind, abgestimmt geheim.
- Glühwein-Blindverkostung. Drei Sorten ohne Etikett, eine Wertungskarte – und immer auch eine alkoholfreie.
- Jahresrückblick-Quiz. Fragen zu Eurem eigenen Jahr: das größte Projekt, die meistzitierte Mail, die Woche, in der die Heizung ausfiel.
- Wer bin ich? Eine Weihnachtsfigur auf einem Klebezettel an der Stirn; erlaubt sind nur Ja-Nein-Fragen.
- Foto-Challenge über den Bildschirm. Bei einer hybriden Feier kommt der QR-Code auf den geteilten Bildschirm. Wer zu Hause sitzt, scannt ihn vom Monitor und spielt mit.
- Fotorallye über den Weihnachtsmarkt. In Teams los, jedes mit einer Liste von Fotos: das größte Lebkuchenherz, ein Fremder mit Weihnachtsmütze, alle Teamleute mit einer Tasse Glühwein.
- Eisstockschießen. Eine Bahn für eine Stunde buchen, danach essen gehen. Leicht zu organisieren, und auf dem Weg wird geredet.
Was eine Foto-Challenge kostet
- Probelauf: kostenlos. 5 Aufgaben mit je einem Foto. Genug, um es vorher im eigenen Team auszuprobieren.
- Standard: 79 €, einmalig. Bis zu 100 Aufgaben, unbegrenzt Fotos und alle Bilder in voller Auflösung als ein ZIP. Kein Abo.
- Geld zurück, wenn es nicht zündet. Laden Eure Kolleginnen und Kollegen weniger als 20 Fotos hoch, schreibt uns innerhalb von drei Monaten, und Ihr bekommt den vollen Betrag zurück. Ohne Formular, ohne Begründung.
Zum Vergleich: Eine gemietete Fotobox kostet für einen Abend von rund 100 € (digital, ohne Drucker) bis rund 500 € (mit Sofortdruck und Betreuung). Beides erfüllt einen anderen Zweck, und viele Feiern haben beides:
| Fotobox | Foto-Challenge | |
|---|---|---|
| Wo fotografiert wird | In einer Ecke | Im ganzen Raum |
| Was dabei herauskommt | Gestellte Bilder mit Requisiten | Spontane Fotos von jedem Handy |
| Aufbau | Lieferung, Strom, Stellfläche | Ein gedruckter QR-Code |
| Ausdrucke vor Ort | ✓ | ✗ |
| Kosten | Rund 100–500 € pro Abend | Kostenlos testen, 79 € einmalig |
Datenschutz: Die Fotos werden verschlüsselt in der EU gespeichert, die App läuft auf Servern in Deutschland. Gäste brauchen weder App noch Konto, und ihren Namen geben sie nur an, wenn Ihr das einschaltet.
Ehrlich gesagt: Die Einrichtung wurde für Hochzeiten geschrieben, deshalb steht an ein paar Stellen noch „Hochzeit“. Nennt Euer Event „Weihnachtsfeier“, und alles funktioniert genauso. Die genauen Bedingungen stehen in unserer Rückerstattungsrichtlinie.
Häufig gestellte Fragen
Welche Spiele eignen sich für die Weihnachtsfeier in der Firma?
Ein Weihnachtsquiz im Team, „Zwei Wahrheiten, eine Lüge“, Weihnachtsbingo, Schrottwichteln und eine Foto-Challenge. Am besten kombiniert Ihr ein Spiel, bei dem zehn Minuten alle mitmachen, mit einem, das den ganzen Abend nebenher läuft.
Welche Spiele funktionieren mit vielen Leuten?
Spiele, die von allein laufen: eine Foto-Challenge mit QR-Code auf jedem Tisch, ein Tischquiz zwischen den Gängen, eine „Finde jemanden, der …“-Karte und eine Tombola. Alles, was eine Person 100 Leuten erklären muss, gerät ins Stocken.
Wie bekommt man das Team zum Mitmachen?
Jedes Spiel freiwillig, die Preise klein und albern, die Teams gemischt, damit niemand nur mit dem Schreibtischnachbarn spielt. Und es hilft, wenn die Führungskräfte zuerst mitmachen.
Braucht man für die Foto-Challenge eine App?
Nein. Alle scannen den QR-Code mit der Handykamera und laden im Browser hoch. Keine App, kein Konto, kein Name – es sei denn, Ihr schaltet die Namensabfrage ein, etwa um eine Gewinnerin zu küren.
Was passiert mit den Fotos – und wie steht es um den Datenschutz?
Die Fotos liegen in einer privaten Galerie und werden verschlüsselt in der EU gespeichert; Ihr ladet sie gesammelt als ZIP herunter. Bei Standard bleiben sie sechs Monate gespeichert. Fragt nach, bevor Ihr Fotos von Kolleginnen und Kollegen öffentlich zeigt – nicht alle wollen auf den Social-Media-Kanälen der Firma landen.
Was, wenn niemand mitmacht?
Dann kostet es Euch nichts. Testet erst kostenlos, und wenn Ihr upgradet und weniger als 20 Fotos von Gästen hochgeladen werden, schreibt uns innerhalb von drei Monaten nach der Feier – Ihr bekommt den vollen Betrag zurück.
Macht dieses Jahr zur Feier mit den Fotos
Aufgaben wählen, einen QR-Code drucken, und alle Fotos des Abends landen in einer Galerie. Kostenlos testen – und bei bezahlten Tarifen gibt es das Geld zurück, wenn weniger als 20 Fotos zusammenkommen.
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